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„Wir haben es in der Hand, etwas zu tun!“

Dienstag, 4. Oktober 2011 13:28

Travemünde. Die im Frühjahr gegründete Interessengemeinschaft „Rettet den Kurbetrieb für Travemünde“ verstärkt nach der kommunalpolitischen Sommerpause wieder ihre Aktivitäten. Als Auftakt gab es am Dienstag ein Interview mit „Radio Travemünde“ im Außenstudio des Offenen Kanals.

Auch im Radio mit den bekannten schwarzen T-Shirts: Johannes Pegel, Thomas Schapke, Rolf Fechner und Gabi Bühring-Pegel von der Interessengemeinschaft zu Gast bei Maria Bommert (mitte) von Radio Travemünde. Foto: HELGE NORMANN

Auch im Radio mit den bekannten schwarzen T-Shirts: Johannes Pegel, Thomas Schapke, Rolf Fechner und Gabi Bühring-Pegel von der Interessengemeinschaft zu Gast bei Maria Bommert (mitte) von Radio Travemünde. Foto: HELGE NORMANN

Der Februar-Beschluss von SPD, Grünen und Linken zur „Aufgabenreduzierung beim Kurbetrieb Travemünde“ sei ein „Schock“ gewesen, der zur Gründung der Bürgerinitiative geführt habe, erinnerte Johannes Pegel, der die Interessengemeinschaft mit gegründet hat.

„Eins steht fest, dass die politischen Entscheidungen, die momentan in Lübeck getroffen werden, nicht gut für Travemünde sind“, sagte Pegel. Da könne schon der Eindruck erweckt werden, dass Travemünde ein Stiefkind Lübecks sei. „Wir haben es aber in der Hand, etwas dagegen zu tun“, bekräftigte Johannes Pegel. „Und deswegen die Interessengemeinschaft.“ Noch viel mehr Travemünder müssten sich an solchen Initiativen beteiligen, forderte er auf.

Offenbar mit Erfolg: Ein großes Ziel sei nun höchstwahrscheinlich erreicht, meinte Thomas Schapke von der Interessengemeinschaft: „Dass das, was eigentlich geplant war, so nicht umgesetzt werden wird. Für uns war ja wichtig dass der Kurbetrieb weiterhin vor Ort bleibt.“ Und es sehe so aus, als wenn das auch so bleibe. Damit ist es aber noch nicht getan: Die Interessengemeinschaft will sich weiter dafür einsetzen, dass die Veranstaltungen vor Ort in Travemünde wieder vom Kurbetrieb organisiert werden. „Da sehen wir noch ganz starken Handlungsbedarf“, sagte Thomas Schapke. „Die LTM kann natürlich dafür die Werbung machen, wofür ja auch Lübeck Travemünde Marketing steht“, meinte Schapke. HN

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