„Aufbruch ins 21. Jahrhundert“
Freitag, 14. Januar 2011 10:00
Travemünde. Das 21. Jahrhundert hat das erste Jahrzehnt schon hinter sich, nun soll es auch in Travemünde anfangen. Jedenfalls wenn es nach den Worten von Wirtschaftssenator Sven Schindler (SPD) geht. Der stellte sich am 14. Januar 2011 auf einen Hydraulik-Bagger, um den Abriss der Schwimmbad-Ruine „Aqua-Top“ einzuläuten.

Wirtschaftssenator Sven Schindler will ein „spektakuläres Projekt“ am Platz der Aqua-Top-Ruine auf den Weg bringen. Dazu stieg er zum Abrissbeginn selbst in den Bagger und knabberte ein Stückchen aus dem Beton der Schwimmbad-Ruine. Foto: HELGE NORMANN
Der „Baggerstich“, wie Schindler in Anspielung an den bei Neubauten üblichen ersten Spatenstich den Abbruch-Beginn nannte, habe auch eine symbolhafte Wirkung. „Die auch dazu geeignet ist, deutlich zu machen, dass heute Travemünde auf den Weg ins 21. Jahrhundert startet“, so Senator Schindler. „Wir haben fest vor, mit Politik und Verwaltung Travemünde mit diesem Projekt – zunächst mit dem Abbruch aber dann mit einem Neubau – in ein neues Jahrhundert zu führen. Und diese Stelle ist wie keine andere dazu geeignet, ein gutes, ein spektakuläres Projekt für Lübeck und Travemünde auf den Weg zu bringen.“
Zunächst werden die eingeschossigen Gebäude rund um die Halle abgebrochen, dann die höhere Schwimmhalle.
Das Grundstück wird zum Verkauf ausgeschrieben, die Politik favorisiert derzeit einen Hotel-Neubau an Stelle des Schwimmbades. Schindler hofft auf eine Fertigstellung des Projektes im Jahre 2014. Auch die Lübecker CDU macht Druck, will in der Bürgerschaftssitzung am 27. Januar über das Thema sprechen. Es soll unverzüglich die Ausschreibung erfolgen, der Baubeginn spätestens im Jahre 2013 sein, schreibt der Fraktionsvorsitzende Andreas Zander in einem Antrag für die Sitzung. HN
Thema: Text-Archiv | Kommentare deaktiviert | Autor: Helge Normann