Wind-Art 2010: Lübecker Schüler gestalten Riesen-Skulptur aus Recycling-Material
Samstag, 1. Mai 2010 13:25
Travemünde. Fünf Meter hoch, zweieinhalb Meter breit, mit drehenden Fahrradteilen, Blechbüchsen und anderem Recycling-Matrial: Zur zweiten Travemünder „Wind Art“ (10. Juli bis 18. September 2010) werden Schüler der Lübecker Willy-Brandt-Schule gemeinsam mit Künstler Mirko Siakkou-Flodin eine „Kinetische Recycling-Skulptur“ schaffen.

Künstler Mirko Siakkou-Flodin baut mit Lübecker Schülern eine Recycling-Skulptur. Foto: HELGE NORMANN
Ein Werk von Mirko Siakkou-Flodin aus Wilhelmsdorf- Zußdorf kennt jeder Travemünder: Die große „Nase im Wind“ vor der Alten Vogtei in der Vorderreihe. Erst letzte Woche wurde das Kunstwerk der Wind Art 2009 abgebaut und soll nun in Timmendorfer Strand zu sehen sein. In Travemünde soll für dieses Jahr etwas neues geschaffen werden. Das Material wird der Künstler am Bodensee sammeln, dann mit einer 5. Klasse der Lübecker Willy-Brandt-Schule die Skulptur in Travemünde schaffen. Von der Form her vergleicht der Künstler das Werk mit einer „beweglichen windgetriebenen Eistüte“. Wobei sich die einzelnen Teile drehen, nicht die Skulptur insgesamt, aus Sicherheitsgründen.
Anke Goldmann von der Willy-Brandt-Schule begleitet das Projekt: „Die Schüler freuen sich sehr darauf“, sagt sie. 26 Jungs und Mädchen machen mit, zuvor kommt Künstler Mirko Siakkou-Flodin noch in die Gesamtschule und stellte das Projekt vor.
Gefördert wird die Wind-Art auch vom Kulturbüro der Hansestadt Lübeck. Mitarbeiterin Nina Jakubczyk: „Wir beteiligen uns gerne an dem Projekt, das in diesem Jahr den Schwerpunkt hat, Schüler mit einzubeziehen.“ Die Schüler sollen mit der Videokamera die Entstehung ihrer Skulptur dokumentieren, rechtzeitig zur Eröffnung der Wind-Art am 10. Juli soll dann das Werk präsentiert werden. HN
Thema: Text-Archiv | Kommentare deaktiviert | Autor: Helge Normann