Mein eigener Adserver
Sonntag, 7. Juni 2009 18:55
Nicht dass ich wirklich einen bräuchte. Aber es wär schon cool, einen zu haben. Einen eigenen Adserver. Statt hier mal ein bisschen adsense-codeschnipsel einzubauen und da ein plugin für rotierende Banner könnte ich auf meinem Adserver „Kampagnen verwalten“. Das hat doch gleich einen ganz anderen Klang…

Beim googeln stoße ich schnell auf OpenX, das ist OpenSource, also kostenlos und erinnert irgendwie an WordPress. Gut also.
Das kostenlose Programm ist schnell als zip-datei heruntergeladen und entpackt. Per ftp habe ich dann den Ordner (vorher praktischerweise in „openx“ umbenannt damit nicht so viele Zahlen/Tippfehlermöglichkeiten) auf den eigenen Server geschoben. Das hat schon etwas länger gedauert. Aber immer noch einfach. Der Adserver ist dann praktisch unter http://www.nordzine.de/openx (Beispiel, eigene Domain einsetzen) erreichbar.
Jetzt kommt es auf den Provider an, denn es wird eine MySQL Datenbank gebraucht. Folgende Angaben verlangt das OpenX:
Datenbankname
Port Nummer
Datenbank Username
Datenbank Passwort
Evtl. noch Hostname
Die Sachen sollte man sich vorher notieren. Zunächst wird nun das Menü aufgerufen. Wenn nicht die PHP Version 5.1.4 installiert ist, gibt’s gleich die erste Fehlermeldung. Wieder mal komme ich zu der Überzeugung, dass domainfactory ein guter Provider ist. Da lässt sich die höhere Version einfach einstellen. Bisher ließ sich überhaupt alles im Kundenmenue einstellen was ich brauchte. Bei Fragen stand immer schon die Lösung im Forum. Glücklicherweise haben andere ja auch Probleme.
Nun aber zu OpenX und dem ersten fatalen Fehler: Irgendwie hab ich beim Einrichtungsmenü zwischendurch wohl den Vorgang abgebrochen, nun verlangt OpenX plötzlich Username und Passwort. Das hab ich aber noch gar nicht vergeben, weil ich ja noch nicht mit der Einrichtung fertig war. Sicher gibt es elegantere Lösungen, aber ich habe entnervt alles komplett gelöscht inklusive Datenbank und von vorn angefangen. Danach ging es.
Zunächst wird nun das Menü aufgerufen. Dabei sollte man das Menue besser in einem Rutsch durchlaufen und nicht zwischendurch abbrechen. Sonst kann es passieren, dass OpenX nach einem Passwort und Login-Namen fragt, obwohl man beides noch gar nicht vergeben hat. Sicher gibt es elegantere Lösungen, aber ich habe entnervt alles komplett gelöscht inclusive Datenbank und von vorn angefangen. Danach ging es. Sieht schick aus. Und nun?
Wer auch einen will: Die offizielle Installationsanleitung auf Deutsch gibt es hier.
Thema: Tagebuch | Kommentare deaktiviert | Autor: Helge Normann